M E H R - A M - M E E R
DER AURICHER
http://koehler-aurich.eu/

natur & umwelt

Alle reden vom Wetter…

hieß es früher mal bei der Bahn. So weit so gut, aber heute wird nicht mal mehr vom Klima gesprochen, zumindest nur zaghaft, zurückhaltend. Die Politik kuscht vor der Wirtschaft und ignoriert ihre eigens eingesetzten Institute oder Agenturen. Wie zum Beispiel die Internationale Energie Agentur(IEA), die die Industrieländer 1973 seinerzeit wegen der Ölkrise gründeten. Die jüngste Erkenntnis aus dem Haus ist erschreckend. Man stellt nüchtern fest, es gebe wenig Anzeichen dafür, dass der dringend notwendige Kurswechsel bei den weltweiten Energietrends eingeleitet wurde. Laut IEA sorgt die Menschheit gerade dafür, dass die mittlere Temperatur auf der Erde über kurz oder lang ein plus von 3,5 Grad erreichen könnte, es könnten aber auch 6 Grad oder noch mehr werden. Der Verbrauch von Kohle, Öl, Gas nimmt keineswegs ab, sondern befindet sich weiterhin auf dem Weg nach oben. Konsequenz daraus: die Meeresspiegel steigen um mehrere Meter – Städte wie Hamburg oder Bremen wären dann irgendwann nicht mehr bewohnbar. Das könnte in den nächsten 100 Jahren bereits der Fall sein.

Es geschieht nicht wirklich etwas – 2010 gab es weltweit den höchsten CO 2, Ausstoß, zudem das wärmste Jahr seit 1880.

Im Prinzip ist Hopfen und Malz verloren. Das Ruder müsste radikal – also richtig radikal – herum gerissen werden. Man dürfte ab sofort keine energieerzeugenden- und verbrauchenden Fabriken, Kraftwerke und Gebäude mehr bauen. Das aber wird nicht geschehen. Es wird also keine Wunder geben, schon gar nicht auf der nächsten Klimakonferenz im südafrikanischen Durban.

Man könnte auch sagen: die Politik hat versagt. Sie ist nicht mehr der Lage.

www.iea.org

Blutbad auf den Färöer Inseln - ein jährliches, abscheuliches Ritual

Ein barbarisches Relikt aus der Vergangenheit, das längst seine Bedeutung verloren hat, diente die Jagd auf die bis zu knapp acht Meter langen Grindwale (Globicephala melas) früher der Nahrungsbeschaffung, so ist sie heute zu einem alljährlichen sinnlosen Mordritual mit Volksfestcharakter geworden. Die Tiere werden in enge Buchten getrieben, wo die Jäger ihnen Eisenhaken ins Blasloch rammen, um sie orientierungslos zu machen und an Land zu ziehen, dann werden Rückgrat und Kopfarterien mit Messern durchgeschnitten. Noch lebend verbluten sie langsam. Wal- und Delfinfleisch gehören noch immer zum Speiseplan der Inselbewohner, auch wenn sie längst nicht mehr darauf angewiesen sind. Die Regierung warnt inzwischen sogar vor dem Verzehr des durch die Verschmutzung der Meere hochgradig mit Umweltgiften verseuchten Wal- und Delfinfleischs, doch die Jagd geht weiter, noch...

Die Tiere werden in enge Buchten getrieben, wo die Jäger ihnen Eisenhaken ins Blasloch rammen, um sie orientierungslos zu machen und an Land zu ziehen, dann werden Rückgrat und Kopfarterien mit Messern durchgeschnitten. Die Populationsgröße der Nordatlantischen Grindwale ist unbekannt. Sie sind durch internationale Abkommen, wie die Berner Konvention zum Erhalt der europäischen wild lebenden Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume sowie die Bonner Konvention zum Schutz wandernder Arten streng geschützt.

 



Ich meine, da muss der Protest millionenfach kommen - die Inseln gehören zu Dänemark, also ein Protest an die dortige Regierung wäre das mindeste.

Protestschreiben für jedermann und individuell an die Kgl. Dänische Botschaft in der Rauchstr.1 in 10787 Berlin

oder per Email: beramb@um.dk




Ein Drittel der Weltbevölkerung lebt ohne ausreichendes Abwassersystem. WWF: In Deutschland könnten Medikamente zum Problem werden.

Anlässlich des Weltwassertags am 22. März warnt die Umweltschutzorganisation WWF vor den humanitären und ökologischen Folgen mangelhafter oder gar fehlender Abwassersysteme. Weltweit müssten 2,5 Milliarden Menschen und damit über ein Drittel der Weltbevölkerung ohne entsprechenden Anschluss auskommen

„Wenn Abwässer ungereinigt in den natürlichen Kreislauf gelangen leidet die Natur und damit auch der Mensch, da dessen Trinkwasser negativ beeinträchtigt wird“, warnt Martin Geiger, Leiter Bereich Süßwasser beim WWF Deutschland.

Durch ungeklärte Abwässer und andere Schadstoffeinträge würden Seen, Flüsse, Feuchtgebiete und das Grundwasser immer mehr belastet. Das bleibe, so der WWF-Experte, auch nicht folgenlos für die Bevölkerung, die diese Vorkommen nutze.


„Mehr als fünf Millionen Menschen, meist Kinder, sterben jährlich an den Folgen einer schlechten Wasserversorgung“, sagt Geiger. Insgesamt leben weltweit eine Milliarde Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Diese Versorgungsproblematik sei, so der WWF, nur durch ein nachhaltiges Management zu lösen, eine effektive und konsequente Behandlung von Abwässern und die Erhaltung natürlicher Wasserressourcen und Ökosysteme. „Wer sauberes Trinkwasser für die gesamte Weltbevölkerung will, der muss auch die Defizite in der Abwassereinigung angehen“, sagt Martin Geiger. Außerdem müsse die Bedeutung der natürlichen Reinigungsfunktion von Feuchtgebieten und Flüssen besser verstanden und geschützt werden.

„Um zukünftige Konflikte um Wasserressourcen zu vermeiden, muss die Staatengemeinschaft endlich Pläne und Mechanismen für eine nachhaltige, grenzüberschreitende Wasserbewirtschaftung entwickeln“, fordert Geiger. Aufgabe der Industrie sei es, dies zu unterstützen und zu fördern. Vor allem der Agrar-Sektor, der am weltweiten Wasserbedarf einen Anteil von 70 Prozent hat, sei dazu verpflichtet. Immerhin trage die Landwirtschaft durch Pestizide und Dünger maßgeblich zur Verschmutzung bei.

Auch in der EU sieht der WWF weiterhin Handlungsbedarf. Ganze Regionen, wie etwa in Rumänien oder Portugal müssten ohne ausreichende Abwassereinigung auskommen. Deutschland stellt der WWF insgesamt ein gutes Zeugnis aus. Immerhin haben in der Bundesrepublik annähernd 100 Prozent der Bevölkerung Anschluss an das zentrale Abwassersystem, bei gleichzeitig hoher Überwachung der Prozesse.

Doch auch hier sieht Martin Geiger Problemfelder, die es zu lösen gelte: „Es besteht zunehmend die Gefahr von Belastungen durch Medikamentreste.“

Und die stammten nicht nur von Chemie- und Pharmaunternehmen. Vielmehr zähle jeder Einzelne zur breiten Masse der Verursacher – sofern er Medikamente einnimmt. Denn ein Teil der Wirkstoffe werde ausgeschieden, die Toilette hinuntergespült und könne nur bedingt herausgefiltert werden.


„Die Problematik wird sich in einer alternden Gesellschaft noch weiter verschärfen und kann nur durch effektivere Reinigungstechniken gelöst werden“, sagt Geiger.

Zahlen rund ums Wasser

70 Prozent der Erde sind mit Wasser bedeckt, davon sind etwa 97 Prozent Salzwasser, rund 2 Prozent sind Polareis und Gletscher und nur 1 Prozent steht als Süßwasser zur Nutzung durch den Menschen zur Verfügung

Deutschland hat einen jährlichen Wasser-Fußabdruck von 159,5 Mrd. m³ - das ist mehr als das dreifache Volumen des Bodensees [48 Mrd. m³]. Darin berücksichtigt ist nicht nur der direkte Wasserverbrauch, sondern auch das in Lebensmitteln und Industriegütern enthaltene Virtuelle Wasser.

Umgelegt auf die Einwohnerzahl hat damit jeder Deutsche einen täglichen Wasser-Fußabdruck von 5288 Litern, was etwa 25 Badewannenfüllungen entspricht - und das, obwohl der direkte Wasserverbrauch von Privatpersonen bei rund 125 Litern pro Kopf und Tag liegt.

In Spanien gibt es 500.000 illegal genutzte Brunnen. Dahinter verbergen sich allerdings nicht Privatpersonen, die damit einen vergleichsweise geringen Wasserbedarf decken, sondern große Agrar-Betriebe.

Für die Bewässerung eines 18-Loch-Golfplatzes werden in Spanien oder der Türkei jedes Jahr geschätzte 700.000 Kubikmeter Wasser verbraucht. Damit ließe sich ein Jahr lang eine Stadt mit 15.000 Einwohnern mit Trinkwasser versorgen.

In einem kleinen Frühstück stecken rund 365 Liter virtuelles Wasser: ein Frühstücksei für 135 Liter, eine Scheibe Brot noch einmal 40 Liter, die Tasse Kaffee schlägt mit 140 Litern zu Buche und für eine Scheibe Käse werden noch einmal 50 Liter berechnet.


Quelle: WWF



Utopien?
Ach du liebe Zeit, muss das denn sein? Ich habe doch genug mit dem Alltag zu tun. Ich habe keine Zeit, keine Kraft nach vorne zu schauen, mich mit der Zukunft auseinander zu setzen. So oder ähnlich wird der eine oder andere denken und sich dann wieder umdrehen und weiter schlafen.
Schön jedoch, dass es Menschen gibt, die ganz konkret die Utopien ins Jetzt hineinholen. Und so weise ich gerne auf dies hin:

Utopia – wieso, weshalb, warum?

Hier erklären wir Utopia unseren Mitgliedern, Mitstreitern, Mitarbeitern, Partnern, Werbekunden und Interessierten. Wir wollen aufzeigen, wofür Utopia steht, woran wir in Utopia glauben, nach welchen Werten wir leben und handeln.

Utopia ist der Motor des Aufbruchs und für alle diejenigen – Konsumenten wie Unternehmen – der Ort, um sich zu sammeln, miteinander zu vernetzen und dann gemeinsam loszulegen, um mittels des strategischen Konsums den Markt in eine positive Richtung zu lenken:

So hat alles angefangen

80er. Atomkraft – nein danke. Friedensbewegung. Nato-Doppelbeschluss. Pershings gegen SS20. Mülltrennung, lila Halstücher, Jutebeutel. Demos an vielen Orten. Die Grünen als neue politische Kraft, die Ökologie gesellschaftsfähig machen möchte.
20 Jahre später: Fussball WM 2006 in Deutschland. Das Sommermärchen – wir treffen uns wieder und spüren: Alles ist möglich.

Aufbruch durch strategischen Konsum

Bewusst einkaufen. Produkte mit sozialen und ökologischen Standards. Jeder Geldschein ein Wahlschein. Millionen bewusste Verbraucher. Viele kleine Schritte, ein Meilenstein. Unternehmen in die Nachhaltigkeit begleiten.

Und weiter geht es hier - möge es dem Leser Erkenntnis bringen und vielleicht den eine oder anderen guten Tipp, schadet im Zweifel nicht.

 

Heute schon geschmuggelt?

Bekannt sein dürfte, dass Waffen -und Drogenhandel sehr lukrativ sind, es dort Riesenumsätze generiert werden, allerdings danach kommt schon der illegale Handel mit geschützten Tieren, wie der WWF berichtet. Zehntausende Euro können Händler für seltene Arten erzielen. Konkret sieht das wie folgt aus:

 

NASHORNVOGEL (PAAR)

100.000

ARA

69.000

SCHIMPANSE

60.000

QUASTENFLOSSER

60.000

SIBIRISCHER TIGER

43.000

SCHNABELBRUSTSCHILDKRÖTE

30.000

KAKADU

25.000

LÖWENÄFFCHEN

15.500

DIADEMAMAZONE

12.500

GIRAFFE

10.100

 

Die Preise sind geschätzt und in Euroangaben. Das weltweite Handelsvolumen wird auf zehn  bis zwanzig Milliarden US-Dollar geschätzt.

Wie professionell die Händler inzwischen vorgehen, machte im Frühjahr 2009 eine Razzia der brasilianischen Polizei deutlich: mehr als 400 Beamte nahmen 72 Verdächtige fest, die jährlich eine halbe Million Wildtiere  verschoben haben sollen. Die größten Absatzmärkte liegen in den USA, Europa und Ostasien.

Den legalen Handel mit Tieren und Pflanzen regelt das Artenschutz-Abkommen CITES, das für rund 5000 Tier – und 28.000 Pflanzenarten Handelsbeschränkungen und– verbote ausgesprochen hat. Dass letztere womöglich nicht immer die beste Lösung zum Schutz einer Art sind, legt eine Studie des Ökologen Philippe Rivalan von der Universität Paris-Sud nahe. Bis ein Handelsverbot in Kraft tritt, können bis zu 14 Monate vergehen: in dieser Zeit, fand Rivalan heraus, steigt der Handel mit der gefährdeten Art um durchschnittlich 135 Prozent. Im Fall der Ägyptischen Landschildkröte wurde in der Übergangszeit rund die Hälfte der Population getötet.

Artikel entnommen aus GEO - 6/09




Ignoranten am Werk – CDU, SPD und FDP lernen es nie

 

Was spricht eigentlich dagegen, eine Geschwindigkeitsbegrenzung in Deutschland einzuführen? Nichts müsste man meinen, zumal die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu dem Schluss kam, dass in der EU jedes Jahr bis zu 6 000 Leben gerettet, bis zu 140 000 Unfälle vermieden und 20 Milliarden (!!!) Euro Unfallkosten gespart werden könnten, wenn die Durchschnittsgeschwindigkeit nur um drei Stundenkilometer gesenkt würde.

Die drei oben genannten Parteien hatten Ende April einen Antrag der Grünen abgelehnt, die einen sogenannten Masterplan Vision Zero von der Bundesregierung einforderten.

Vision Zero beinhaltet, dass alle Betroffenen des Straßenverkehrs, also Politiker, Planer, Straßenbauer, Polizei, Autohersteller und Versicherungen ihren maximalen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten und mit anderen zusammen arbeiten.

Vision Zero (die Schweden übrigens sind am Thema hautnah dran) könnte auch mit sich bringen und soll es auch, dass die Gleichberechtigung im Straßenverkehr gefördert wird. Das hätte gleichzeitig die Folge vom Abbau verschiedener Reglementierungen.

Vor allem die FDP wandte sich gegen die Einführung eines Tempolimits. Noch Fragen an Guido? Nein – abwählen! Dummheit und Ignoranz müssen bestraft werden – mit der Höchststrafe.



In den 80iger Jahren gab es den nicht gerade positiven Slogan: Erst stirbt der Wald, dann der Mensch. Das Thema Waldsterben hatte Konjunktur, was überhaupt nicht heißen, dass es heute kein heißes Thema mehr ist, die Waldschadensberichte in jedem Jahr sprechen eine nur allzu deutliche Sprache.

Aber: die Pole schmelzen und zwar dramatischer als bisher angenommen und der Eisbär verliert seinen Lebensraum; ob er dieses Jahrhundert noch wird überleben können, ist mehr als fraglich.
Deshalb hier ein Artikel vom WWF:


Eisbär bald ohne Scholle?

Helfen Sie jetzt, den einzigartigen Lebensraum des Eisbären zu retten!

Unaufhaltsam schmilzt am Nordpol das Packeis. Damit verschwindet die Lebensgrundlage der Eisbären. Wenn wir jetzt nicht handeln, wird Ende des Jahrhunderts der Nordpol im Sommer eisfrei sein – was für den Eisbären katastrophale Folgen haben wird. Aber nicht nur für ihn, sondern auch für uns!

Rasant: Klimawandel am Nordpol

Der von Menschen gemachte Klimawandel entsteht durch den immensen Ausstoß von Treibhausgasen. Am Nordpol beschleunigt sich der Klimawandel extrem rasant: Das weiße Packeis reflektiert die Sonnenstrahlen in den Weltraum. Schmilzt das Eis aber, hinterlässt es große dunkle Meeresflächen. Diese absorbieren die Sonnenstrahlen und das hat fatale Auswirkungen: Die Durchschnittstemperatur in einigen Teilen der Arktis ist seit 1950 bereits um vier Grad Celsius gestiegen.

 

Die Folgen für den Eisbären

Schmilzt das Eis, geht dem Eisbären die Lebensgrundlage verloren. Bei Nahrungsknappheit gibt es weniger Jungtiere. So ist der weltweite Bestand auf 20.000 bis 25.000 Tiere geschrumpft. Seit  2006 wird der Eisbär auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten geführt.

Das tut der WWF

  • Durch verbindliche Abkommen müssen wir den weltweiten Ausstoß von Treibhausgasen verhindern – das Kyoto-Abkommen zeigt, wie wichtig die WWF-Arbeit ist. Hier müssen wir dauerhaft anknüpfen.
  • Die Nutzung von erneuerbaren Energien wie Sonnen- und Windkraft werden wir fördern und sinnvoll vorantreiben.
  • Die biologische Vielfalt der Arktis werden wir durch größere und zusammenhängende Schutzgebiete für die Eisbären erhalten.

 



abwracken

Ja, wen oder was? Wer sich ernsthaft mit der Abwrackprämie auseinander setzt, wird nicht bezweifeln können, das ist ein Flop – gesamtgesellschaftlich gesehen:

  1. Wenn das Geld aus dem Konjunkturpaket verbraucht ist, ist Feierabend.
  2. Der Effekt, die Konjunktur anzukurbeln, wird nur ein kurzfristiger gewesen sein.
  3. Autos, die eigentlich noch intakt waren, wurden verschrottet – ökonomisch der helle Wahnsinn.
  4. Wer sich kein neues Auto hat leisten können, ging ohnehin leer aus. Zudem werden die Preise für Gebrauchtwagen nach oben schießen.
  5. Was ist mit den Fußgängern, den Radfahrern, den Bahnfahrern? Also, all denjenigen, die sich umweltbewusst schon lange verhalten, sind leer ausgegangen.

 

Vielen Dank ihr lieben Experten in der Regierung. Ökonomisch und ökologisch ein Totalausfall. Das kommt davon, wenn man wild um sich fuchtelt, hier ein wenig Konjunktur, da ein wenig (?) Geld den Banken in den Rachen schiebt. Anstatt ein paar Tage einfach mal still halten, ruhig sein, nachdenken.

Wie sagt man immer so schön: erst denken, dann handeln.

Aber das wäre nun von dieser Regierung doch zu viel verlangt.


Neue Autos braucht das Land

Allerdings nicht solche, die nun vom Staat gefördert werden sollen. Die große Koalition beschloss Mitte November, Neuwagen, die bis Ende Juni 2009 zugelassen werden, sind zwölf Monate von der Steuer befreit; erfüllt es gar die Abgasnorm Euro 5 oder 6, gilt dies sogar für 2 Jahre.

Schauen wir hinter die Kulissen. Ein teurer Geländewagen beispielsweise mit einem Verbrauch von durchschnittlich 15 Litern und CO² - Werten von weit über 300 Gramm erhält eine Steuerbefreiung von bis zu 1500 Euro, ein umweltfreundliches Modell dagegen muss sich mit 80-200 Euro zufrieden geben. Absurderweise gibt die Bundesregierung auch zu, dass von dieser Maßnahme auch keine ökologische Wirkung erwartet werden darf, sondern es soll nur der Autoverkauf angekurbelt werden. Ergo: LEUTE KAUFT GELÄNDEWAGEN, besonders in der Stadt sehr nützlich und attraktiv.

Auch der Bundespräsident sieht keine Notwendigkeit umzusteigen. Er betont zwar, öffentlich und bei jeder sich bietenden Gelegenheit den Klimaschutz anzumahnen. Für ihn jedoch gelten andere Vorgaben, nämlich: protokollarische, statussymbolische und sicherheitstechnische Aspekte. Genauso wie für den Familienvater, der zwingend einen Van fahren muss; aus statussymbolischen, kinderwagen- und sicherheitstechnischen Gründen. Volle Übereinstimmung.

Wir halten fest: Aus Sicherheitsgründen müssen wir die Unsicherheit in der Welt erhöhen.

Noch Fragen?


WWF: Klimawandel kommt schneller als erwartet

Berlin (dpa) - Der Klimawandel kommt laut einem Report der Umweltstiftung WWF schneller und mit dramatischeren Folgen als bisher angenommen. Demnach halten es Wissenschaftler für möglich, dass das sommerliche Packeis der Arktis bis 2040 völlig abschmilzt.

Der Meeresspiegel könne statt der bisher geschätzten maximal 60 Zentimeter sogar um mehr als 120 Zentimeter steigen. Die Folgen für Europas Küstenregionen wären katastrophal. Der WWF hat in dem Report neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zusammengefasst und ihn anlässlich der EU-Umweltministertagung veröffentlicht, die am Montag in Luxemburg begann. Für Deutschland wird demnach eine Zunahme der sturmbedingten Schäden um bis zu 37 Prozent erwartet.

Der WWF appellierte an die EU-Politiker, ein Klimaschutzpaket vorzulegen, das diesen Namen auch verdiene. Nur so könne die EU ihr Ziel erreichen, den Anstieg der Temperaturen bis zur Mitte des Jahrhunderts auf zwei Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Die Zwei-Grad-Grenze gilt als Schwelle, um die katastrophalen Folgen des Klimawandels halbwegs beherrschen zu können.

«Der Klimawandel ist schneller als die Politik. Es ist höchste Zeit, das Tempo beim Klimaschutz zu erhöhen», sagte der Klimareferent beim WWF Deutschland, Brick Medak. «Die weltweiten Kohlendioxidemissionen aus menschlicher Aktivität haben sich von einem Anstieg um 1,1 Prozent jährlich zwischen 1990 und 1999 auf über 3 Prozent jährlich zwischen 2000 und 2004 erhöht», heißt es in dem Report.

Gleichzeitig sinke die Aufnahmekapazität der Ozeane und der Natur: Während der vergangenen 15 Jahre haben demnach Landflächen und Meere etwa die Hälfte der CO2-Emissionen aus menschlicher Aktivität aufgenommen. Die Kapazität dieser natürlichen Senken nehme jedoch rascher ab, als dies noch in früheren Studien vorhergesagt worden sei. In der Folge werde mehr CO2 in der Atmosphäre verbleiben und zur globalen Erwärmung beitragen.

Erforderlich sei eine Senkung des CO2-Ausstoßes in der gesamten EU bis 2020 um mindestens 30 Prozent unter die Werte von 1990, schreibt der WWF. Bis 2050 solle die EU ihren CO2-Ausstoß auf Null fahren, forderte der WWF. Zudem solle die EU zusätzliche Investitionen für klimaschützende Maßnahmen in den Entwicklungsländern bereitstellen.

Die Umweltminister der Europäischen Union beraten derzeit das EU- Klimaschutzpaket. Die 27 EU-Staaten wollen den Kohlendioxid-Ausstoß bis 2020 um ein Fünftel senken. Streitpunkt ist aber noch die Lastenverteilung auf die einzelnen Staaten. Die EU hat sich vorgenommen, das Paket im Dezember unter Dach und Fach zu bringen, da dann im polnischen Posen die nächste UN-Klimakonferenz beginnt.

Der UN-Weltklimarat (IPCC) hatte im vergangenen Jahr einen Aufsehen erregenden Bericht vorgelegt, der allerdings nur den Stand des Wissens von 2006 wiedergab. Die Zusammenstellung der Naturschutzorganisation berücksichtigt nun die seitdem veröffentlichen Forschungsergebnisse.

Oktober 2008

 


Ökologische Zerstörung: "Deutschland ist Mittäter"
Nachhaltigkeitsexperte fordert Schrumpfen der Exportwirtschaft

 

Deutschland ist Mittäter der ökologischen Zerstörung der Erde, sein nachhaltiges Wirtschaften ist nur durch ein rasches Bremsmanöver möglich. Zu diesem Schluss kommt das Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt und Energie http://www.wupperinst.org, das diese Woche unter dem Thema "zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt" eine groß angelegte Studie präsentierte. Bürger und Entscheidungsträger sollten dadurch Handlungsmaßstäbe und Diskussionsgrundlagen erhalten, sagt Institutsleiter Hermann Ott, Zukunftsforscher und Studien-Mitautor, im Gespräch mit pressetext.

Klimachaos, Ölkrise und Gefährdung der Biodiversität: Sie werden als Hauptursachen dafür gesehen, dass die Natur in zunehmendem Maße zu "Mülldeponie, Bergwerk und Standort" verkomme. Zugleich sei jedoch die Mehrheit der Weltbevölkerung von den Vorteilen der derzeitigen Industrialisierung ausgeschlossen. Ökologisches Handeln müsse daher stärker auf globale Gerechtigkeit Rücksicht nehmen. "Das ist aber mit dem aktuellen Ziel ständigen Wachstums nicht erreichbar", so Ott. Deutschland sei als einer der Globalisierungsgewinner "Mittäter an der weltweiten ökologischen Raubwirtschaft". Seine Exportwirtschaft verdränge anderorts einheimische Akteure von ihren Märkten, deshalb die logische Schlussfolgerung: Nachhaltigkeit erreicht Deutschland nur durch die Schrumpfung seiner Exportwirtschaft.

Was heute zukunftsfähig sei, passt für Ott nicht mehr in eine einfache Formel. Weiterhin gelte das Prinzip, dass jetzige Generationen nicht auf Kosten der späteren leben dürfen, doch trete verstärkt auch die internationalen Beziehungen zwischen Norden und Süden in den Vordergrund. Gesellschaftlich wird dafür ein neues Schlagwort in die Diskussion gebracht: Die "Solar-Spar-Gesellschaft". Es versinnbildliche die beiden Konzepte des effizienten Umgangs und der Fähigkeit zur Erneuerung, erläutert der Wuppertaler Zukunftsforscher im pressetext-Interview.

Wie die Forderung "besser, anders, weniger" umzusetzen sei und ob sie auch akzeptiert werde, ist für Ott die Gretchenfrage. Seine Erfahrung lautet aber: "Die Leute wollen nicht unbedingt mehr Reichtum. Sie geben sich auch mit weniger zufrieden, falls es kompensiert wird durch mehr Freizeit oder eine humanere Lebenswelt." Ott nennt als Beispiel das Problem des Pendelns, von dem acht Millionen Deutsche und ihre Partner betroffen seien. Eine Regierung, die dieses Leid verringere und für Arbeitsplätze in der Nähe des jeweiligen Wohnortes sorge, senke persönliches Leid und Umweltschäden zugleich. "Wenn wir nicht freiwillig mit weniger zufrieden sind, werden wir dazu gezwungen werden", so Ott. Deutlich zeige dies die aktuelle Finanzkrise, weitere Ressourcen- und Klimakrisen drohten.
Die Wiederholung der 1996 bereits erstellten Vorgängerstudie begründet Ott mit den rasanten Veränderungen seither sowie mit bisher offen gebliebenen Themen. "Die aktuelle Krise nahm derartige Dimensionen an, dass wir nicht länger warten konnten." Die erste Zukunftsstudie hätte großen Einfluss auf die deutsche Umweltdebatte gezeigt und Leitbilder und Konzepte wie das der Umwelträume oder der ökologischen Steuerreform nachhaltig in der öffentlichen Diskussion verankert, so Ott abschließend. Eine Kurzfassung der Studie findet sich auf http://www.zukunftsfaehiges-deutschland.de.

17.10.2008


 

Für Touristen sind die Malediven ein Traum, für Haie ein Alptraum: Weil in Asien Höchstpreise für ihre Flossen bezahlt werden, schneiden Fischer sie den Tieren bei lebendigem Leibe ab. Kritik an dem Treiben ignoriert die autokratische Regierung - oder unterdrückt sie.

Das Tier ist müde. Trotzdem schlägt es mit der Schwanzflosse panisch um sich, windet seinen Körper, verdreht sich - vergeblich. Einer der Fischer hebt eine verrostete Machete über seinen Kopf und schlägt zu: einmal, zweimal, dreimal. Die Rückenflosse ist ab. Dann die Brustflossen. Der blutende Hai wird wie Abfall über Bord geschmissen. Er sinkt taumelnd auf den Meeresgrund hinab, wo er langsam zugrunde geht.

 Für viele Touristen mögen die Malediven ein Paradies sein, für Andreas Bode von der Haischutzorganisation sharkproject.org sind sie schlichtweg die Hölle: "Die Situation für die Haie rund um die Malediven ist katastrophal. Grundsätzlich sind an allen Stellen, an denen wir noch Haie beobachten können, die Populationen drastisch zurückgegangen." Und an den Orten, nahe der Touristeninseln, wo man früher noch viele Tiere sehen konnte, seien sie zum Teil gänzlich verschwunden.

Fast täglich Bilder getöteter Haie

Die Organisation hat der Regierung der Malediven bereits im Jahr 2004 den "Shark Enemy Award" verliehen, eine Trophäe, mit der die aus Sicht der Haischützer "verlogene Regierungspolitik" gebrandmarkt werden soll.

Bereits seit 1997 gibt es auf der Inselrepublik ein Gesetz, nach dem das Fischen und Finnen – so nennt man die Abtrennung der Flossen – innerhalb der Touristenatolle verboten sind. Für Andreas Bode eine Luftnummer: "Uns bei Sharkproject ist kein einziger Fall bekannt, in dem ein solches Vergehen durch einheimische Fischer jemals bestraft wurde." Die Realität sieht anders aus: "Uns erreichen fast täglich Bilder getöteter Haie."

Die Flossen landen meist in Suppentellern chinesischer Hochzeitsgäste oder auf asiatischen Fischmärkten, wo sie als Delikatesse gelten und mit rund 100 Dollar pro Kilo gehandelt werden. Getrocknet kostet das Kilo 1500 Dollar, weil die Flossen dabei etwa 90 Prozent ihres Gewichts verlieren. Manche Haie werden auch erst an Land gebracht und dort ihrer Flossen beraubt, ihre Gebisse enden dann als Andenken in Souvenirshops in der Hauptstadt Malé. Auch das Gesetz, was den Handel mit Flossen und Gebissen verbietet, existiert nur auf dem Papier.

 Dabei ist der Verzehr von Haifleisch nicht ungefährlich: Als große Raubfische stehen sie am obersten Ende der Nahrungskette, in ihren Körpern finden sich große Mengen Methylquecksilber – einer giftigen Verbindung. Der renommierte Toxikologe Hermann Kruse von der Universität Kiel bezeichnet Haifleisch als "hochgradig gefährlich" und rät deshalb dringend vor dessen Verzehr ab.

 In einem intakten Riff spielt der lebende Hai dagegen eine wichtige Rolle: er jagt kranke und schwache Tiere, verhindert die übermäßige Ausbreitung kleinerer Raubfische und ist somit lebenswichtig für ein komplexes Ökosystem. Der weltweite Bestand an Haien ist in den vergangenen 15 Jahren laut Traffic, dem Überwachungsorgan des WWF, um mehr als 70 Prozent zurückgegangen. Jahr für Jahr sterben in den Weltmeeren mehr als 100 Millionen Haie – meist durch Fischerei, als Beifang oder durch gezieltes Finning. Einige Haiarten, wie der Weiße Hai, gelten bereits als ausgerottet.

"Sie haben Angst um ihr Leben"

Die Tauchschulen, Tauchführer und Reiseveranstalter auf den Malediven schweigen zumeist, wenn sie zu den Vorkommnissen befragt werden – zu groß ist die Angst vor Repressalien durch die Behörden.

 Wer auf den Malediven lebt, der weiß: In den Gefängnissen wird geschlagen und gefoltert, es kommt immer wieder zu ungeklärten Todesfällen. Die Inselrepublik wird seit drei Jahrzehnten von Präsident Maumoon Abdul Gayoom fast wie eine Diktatur regiert. Jede Kritik lässt er von seiner "Star Force Police" niederknüppeln.

 Armin Süss, Geschäftsführer des Internet-Portals www.taucher.net, kennt die Problematik ganz genau: "Renommierte Unterwasserfotografen schicken uns immer wieder Bilder abgeschlachteter Haie. Meist möchten die Fotografen dabei namentlich nicht genannt werden, da sie weiterhin für Reisemagazine auf den Malediven tätig sind. Sie haben schlichtweg Angst um ihr Leben."

 Die Regierung der Malediven scheint jeglicher Kritik gegenüber resistent zu sein, sie hat den für sie perfekten Urlauber längst woanders gefunden: Neue Luxustouristen aus China und Russland, denen Umwelt- und Haischutz gleichgültig sind.

 Andreas Bode ist besorgt: "Solange der Tauchtourismus eine dominierende Rolle spielt, können wir immer mit dem Argument punkten, dass lebende Haie mehr wert sind als tote." In Ägypten beispielsweise, einem Land, in dem rund 300.000 Sporttaucher jährlich Urlaub machen, habe sich in Sachen Haischutz bereits einiges bewegt. "Von Seiten der maledivischen Regierung hören wir dagegen nur: Danke für den Hinweis, wir schauen mal, was wir tun können."

 Als in England nach mehreren kritischen Medienberichten die Buchungen drastisch zurückgingen, handelte die Tourismusbehörde der Malediven: Im internationalen Nachrichtensender "BBC World" wurde vor und nach der täglichen Wettervorhersage einfach eine teure Werbung geschaltet: "Maldives - the sunny side of life".

 

 


Lebenselixier Wasser

 ... »Wie heutzutage kalkuliert wird, zeigt sich deutlich am Beispiel des wohl elementarsten Produkts: dem Wasser. Das unverzichtbare Lebenselixier wird in der Gastronomie, wenn nicht als Bier, Wein, Cola oder Fruchtsaft, hauptsächlich als Mineral- oder Tafelwasser ausgeschenkt. Eine 0,7 l-Flache San Pellegrino zum Beispiel kostet heutzutage in der gehobenen Gastronomie zwischen sechs und sieben Euro und damit so viel wie eine gute Flasche Wein im Supermarkt. In Italien aber kauften wir die doppelte Menge, also 1,5 Liter, in der PET-Kunststoffflasche für 0,6 Euro ein. Die Restaurants kalkulieren also mit einem Aufschlag von 2.000 Prozent auf den Einstandspreis in der Eurozone für Kleinabnehmer.

Damit verhalten sie sich jedoch noch ausgesprochen verbraucherfreundlich, denn wenn sie statt des modischen Pellegrino-Labels schlichtes Tafelwasser verkaufen, können sie noch ganz anders zulangen. Nach dem Gesetz (§ 11 der sogenannten Mineral- und Tafelwasserverordnung aus dem Hotel- und Gaststättenrecht) dürfen sie gewöhnliches Trinkwasser aus der Leitung zapfen und es, vielleicht mit ein wenig Kohlensäure angereichert, als Tafelwasser verkaufen. Da der Kubikmeter selbst in einer teuren Stadt wie München nur 1,23 Euro kostet, errechnet sich ein Literpreis von 0,00123 Euro oder 0,123 Cent. Kaum ein Gast aber bestellt gleich einen ganzen Liter, sondern gibt sich mit einem Glas von üblicherweise 0,4 Litern zufrieden, und das stellt ihm der Wirt zu Preisen zwischen zwei und drei Euro auf den Tisch, bezogen auf den Grundpreis von 0,123 Cents pro Liter, ergibt das einen Aufschlag von wenigstens 400.000 Prozent. Wer will da noch meckern, wenn Parkhäuser, Fitness-Center, Reinigungen, Friseure, Sparkassen oder Verkehrsbetriebe läppische 30 bis 60 Prozent auf den alten DM-Preis draufschlagen?« ...


Biodiesel ist Fluch für die Natur und was hat das mit den Orang-Utans zu tun

Nicht erst jetzt und immer wieder wird über den Wahnsinn der Regenwaldrodung gesprochen. Klimakonferenzen werden abgehalten - die wie vielte eigentlich? Nicht geschieht. Besonders dramatisch die Situation in Indonesien. Auch hier eine Mafia, die zugange ist und vor nichts zurückschreckt. Es gebe genügend Flächen für den Anbau von Palmölpflanzen. Aber will das Holz des Regenwaldes ebenfalls zu Geld machen und gleichzeitig wird somit der Lebensraum des Orang-Utans vernichtet. Und dem Mensch wird natürlich auch die Lebensgrundlage entzogen, sie verarmen.
Damit nichts missverstanden wird: es gibt in Indonesien riesige Flächen(28 Millionen Hektar Grasfläche), wo der Anbau von Ölpalmen etwas Gutes tun würde - Arbeitsplätze schaffen, die Erosion der Böden reduzieren. Aber die Palmölmafia ist zu mächtig und die Politik vor Ort leider auch dort zu korrupt. Sie wird bestochen, sie lässt sich bestechen.
Und es ist nicht so, dass der Lebensraum der Orang-Utans regelrecht zerstört wird, nein mit den Menschenaffen werden auch noch ganz üble Geschäfte gemacht. Sie werden in Boxing-Shows und in Bordellen eingesetzt. Ich unterlasse es an dieser Stelle, zu schreiben wie mit diesen Tieren umgegangen wird, wie sie missbraucht werden.
Die Schuld jetzt allein den Indonesiern zuzuordnen, wäre nicht ganz fair. Der Handel mit den Orangs in Europa ist immens. 50.000 Euro zahlen Europäer für ein Tier. Die armen Leute in Asien jedoch erhalten lediglich 10-15 Euro dafür, was nichts rechtfertigt, sondern aufzeigt wie lukrativ der Tierhandel für eine Gruppe im Land ist. Und das sind höhere Beamte, die Artisten, die Armee, die Polizei und reiche Geschäftsleute. Dort muss angesetzt werden, und das scheint nach Ansicht von Willi Smits, der engagiert in diesem Bereich arbeitet, sehr, sehr schwierig zu sein.









Der Mensch - wie lange darf er sich noch auf diesem Erdball tummeln und sein Unwesen treiben. Oder was soll man davon halten, dass z.B. auch die Nordsee mit Atommüll derart verseucht ist (Plutonium), dass die Proben, die gezogen wurden, nach deutschem Recht als Kernbrennstoff einzustufen sind.

Als Zeitbombe gelten die 250 000 Fässer mit Atommüll, die allein im Atlantik liegen. Hinzu kommen 17 U-Boot - und Schiffsreaktoren, die Russland östlich der Insel Nowaja Semlja versenkt hat. Zudem kommen einige russische und amerikanische Atom-U-Boote, die im regulären Betrieb gesunken sind.
Und Russland hat nun eine ganz tolle Idee: sie wollen (und werden wohl auch) schwimmende Atomkraftwerke bauen.
Oder die Belastung mit Öl - ca. 8000 Quadratkilometer Meeresboden(Nordsee) sind verseucht, das entspricht ein Drittel der Gesamtbelastung. Unbeobachtet werden auf hoher See Brennstoffrückstände abgelassen.

Ein anderes Thema - die Fische.
Wusste jemand, dass für ein Kilo Scholle auf dem Teller neun Kilo andere Tiere umgekommen sind!

Oder anderes herum gesagt: mit gutem Gewissen kann man derzeit nur drei Arten essen - Makrele, Hering und Seelachs.

Quelle: geo-kompakt - Ausgabe Nr. 10

Klug sein!
Ich denke, viele wissen es schon, dennoch kann es nicht schaden immer wieder mal darauf hinzuweisen, wie man Energie und Sprit sparen kann.
Dass Standby-Geräte zwei Atomkraftwerke benötigen hat man auch schon gelesen, drei Milliarden Euro kostet dieser Spaß oder besser Unsinn. Umstellen ist angesagt!
Manche wissen leider nicht wie man intelligent lüftet. Kurz und kräftig statt dauernd auf Kipp zu stellen. Und mit einem Grad weniger heizen geht´s auch - spart 6%. Es läppert sich. Warum den Stromkonzernen das Geld in den Rachen schieben. Zum Thema Austausch der Glühbirnen und andere spannende Tipps einfach mal diese Seite anklicken >

Das leidige Thema Auto. Wir alle fahren... und meist auch noch gerne und oft lässt es sich nicht vermeiden und in einigen Ecken in diesem Land ist der Nahverkehr schlicht mies, um es mal salopp zu sagen. Dennoch kann ich, wenn ich will, Geld sparen. Tempo reduzieren, spart bis zu ein Drittel Benzin, schnell hoch schalten, vorausschauend fahren, damit ich weniger bremsen muss. Aufbauten und Gepäck nicht unnötig mitführen. Und die Klimaanlage erst - 2 Liter höherer Verbrauch pro 100 Kilometer, ergibt z.B. bei 5000 km 100 Liter mehr, in Euro umgesetzt bei einem Literpreis von 1,60 = 160 EURO!!! Na Danke wird meine Geldbörse sagen.
Die richtige Reifenwahl (Eco oder Energy), das richtige Öl (Leichtlauföle), Motor ausstellen bei längerem Halten - man glaubt es nicht, aber schon bei Wartezeiten von mehr als 10 Sekunden wird gespart. Ich sag immer nur wieder Geldbörse. Da springen mehr als nur ein tolles Candlelight-Dinner heraus.

Viel Spaß beim Sparen






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